Von den antiken Griechen bis zum Hersteller hochpräziser Prägeplatten: Einprägsame Werke

Das Prägen ist eine uralte Technik, die in Europa bereits in der Antike angewendet wurde, um Metall und Leder zu verzieren oder Münzen herzustellen. Wie in der Vergangenheit erfüllen Prägungen auch heute zum einen künstlerische Zwecke, zum anderen ganz pragmatische. Die Prägeplatten, Prägeräder, Blechprägestempel und Stahlschlagstempel von Industriegravur helfen dabei.

Was die antiken Griechen, die Römer und die Kelten in der Antike entwickelten, nutzen auch wir heute noch, um Materialien wie Leder, Metall oder Kunststoff ein ganz besonderes Aussehen zu verleihen und ihnen im wahrsten Sinne des Wortes den Stempel aufzudrücken: das Prägen, wie es mit den Prägeplatten, -stempeln, -zangen und -rädern von Industriegravur angewendet wird.

Prägen: Edles Kunsthandwerk und uralte Technik

Mit Mustern und Tiermotiven verzierte Schwert- und Dolchscheiden, besondere Gefäße und Schmuck – so wurde das Prägen in Europa schon vor mehr als 2000 Jahre von den Kelten oder den Griechen eingesetzt.

Aber auch Prägungen, die vor allem zweckmäßig waren, kamen schon sehr früh vor: In der griechischen Antike und im Mittelalter war das Prägen ein wesentlicher Arbeitsschritt, wenn es um die Herstellung von Münzen ging. Kleine Metallstücke, die unter anderem durch das Verschmelzen von Goldstaub gewonnen wurden, wurden auf einen Unterstempel gelegt, darauf wurde der Oberstempel platziert. Mithilfe eines Hammers schlug man die Motive des oberen Schlagstempels und des Unterstempels gleichzeitig in die Münze.

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Wahre Buchkunst: Lederprägungen auf Bucheinbänden

Im Mittelalter entwickelte sich die Technik des Prägens auch in eine andere Richtung weiter: Wertvolle Handschriften auf Pergament, die in klösterlichen Schreibstuben von Mönchen hergestellt wurden, brauchten auch einen standesgemäßen Einband. Der bestand aus Leder und wurde mit Techniken wie dem Lederschnitt oder Prägungen veredelt. Doch nicht nur einzigartige Bucheinbände wurden so verziert; auch Reliquienschreine oder Truhen erhielten mit diesem Kunsthandwerk ein einzigartiges Aussehen.

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Wilder Westen, ausgereifte Prägetechnik

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Wilde Westen Nordamerikas zu einem Zentrum der Prägekunst. Sattler verzierten ihre Erzeugnisse – zum Beispiel Sättel, (Sattel-)Taschen, Gürtel, Gurte oder Holster – mit Punzierungen, bei denen mithilfe eines Punziereisens und eines Hammers das jeweilige Muster ins Leder getrieben wird.

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Prägen in der Gegenwart: Prägerad, Prägeplatte, Stahlschlagstempel und mehr

Heutzutage kommt die vielfältige Technik in unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz. Michael Schweitzer, Prägeplatten- und Prägestempelhersteller aus der Steiermark, und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzeugen verschiedene Prägewerkzeuge. Welches wie genutzt wird, erklärt er so:
„Ein Prägerad wird zur Kennzeichnung von Rohren und Profilen genutzt, das hat also rein pragmatische Zwecke. Prägeklischees oder Prägeplatten, die in Prägepressen oder -zangen eingelegt werden, verwendet man, um unterschiedliche Motive, Logos und Muster auch auf größere Flächen zu bringen. Die Materialien, die so bearbeitet werden, sind vielfältig: Beispielsweise werden Prägeplatten bei der Bearbeitung von Gummi, Leder oder Kunststoff genutzt.“

Mehr über die Prägeplatten von Industriegravur erfahren sie hier: www.industriegravur.at/praegeplatten.

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Präzise Werkzeuge vom Prägeplatten-Hersteller aus der Steiermark

In seinem Unternehmen, einem der renommiertesten Hersteller für Prägeplatten, Schlagstempel und weiteren Prägewerkzeugen in der Steiermark, findet er für jeden seiner Kunden das richtige Werkzeug: „Sind die Motive weniger flächig, kommen Stahlschlagstempel zum Einsatz: Dekorativ verwendet werden sie, um Materialien wie Leder, Karton oder Blech zu verzieren; auch bei der Prägung von Teilen von Musikinstrumenten kommen die Blechprägestempel zum Einsatz.“ Eine besondere Form sind Blindprägestempel, mit deren Hilfe Prägungen auf Papier hergestellt und Druckerzeugnisse wie Gruß- oder Einladungskarten, Prospekte, edle Visitenkarten oder Briefpapier einzigartig veredelt werden.

Aber auch Stahlschlagstempel können eine rein zweckmäßige Anwendung haben, nämlich in der Teile-Kennzeichnung: „Mithilfe des Stahlschlagstempels werden Kombinationen aus Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen sowie eventuell dem Logo des Unternehmens eingeprägt. Und diese Prägung spielt in der Qualitätssicherung für viele Hersteller von Teilen oder Werkstücken eine wesentliche Rolle“, erzählt Schweitzer. Mit der Prägung können Hersteller ihre Erzeugnisse nämlich signieren oder kennzeichnen, was eine fortlaufende Dokumentation und die genaue Rückverfolgung der Teile ermöglicht.
Welche weiteren Einsatzmöglichkeiten für Stahlschlagstempel bestehen, können Sie auf www.industriegravur.at/stahlschlagstempel erfahren.

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Auch heute werden Prägetechniken zum Teil noch so eingesetzt wie zu ihren Anfängen. „Natürlich ist die Technologie ausgereifter, die Ergebnisse präziser, aber die Grundprinzipien sind dieselben. Im Laufe der Zeit hat sich einfach nur das Einsatzgebiet immer stärker erweitert“, erzählt Schweitzer von der Vielseitigkeit der von ihm hergestellten Werkzeuge.

Auf www.industriegravur.at/produkte finden Sie noch mehr Informationen über die Prägewerkzeuge und andere Produkte von Industriegravur, Michael Schweitzers Unternehmen für die Herstellung von Prägeplatten, -rädern und Stahlschlagstempeln in der Steiermark.

Stahlschlagstempel, Prägeräder und weitere Prägewerkzeuge: Kontaktdaten zu Industriegravur

Dkfm. Julius Schweitzer GesmbH
Bahnhofstraße 132
A-8240 Friedberg
Tel.: +43 3339 222-85
E-mail: office@schweitzer.co.at

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