Die Infrarotheizung aus der Garage

Wer von Erfolgsprodukten hört, die in der eigenen Garage entwickelt wurden, denkt wohl an Bill Gates und die Geschichte von Windows oder daran, wie Steve Jobs den Grundstein für den Weltkonzern Apple in seiner Garage legte. Man muss gedanklich aber nicht bis in die USA reisen, um solche Geschichten aufzustöbern; ein Blick ins burgenländische Rotenturm an der Pinka zu Michael Buschhoff, seiner Marke Redwell und die innovativen Infrarotheizungen reicht auch.

Ein wahrer Erfindergeist ist er: Michael Buschhoff, der Gründer und – ja, das Wort passt ganz wunderbar – Mastermind von Redwell, der die umweltfreundlichen Infrarotheizungen erfand und Schritt für Schritt weiterentwickelte. Und ein Ästhet ist er auch; die Infrarotpaneele glänzen nicht nur mit Effizienz und einfacher Handhabung, sondern auch mit Design, das keine Wünsche offen lässt – und das macht ihnen keine andere Heizung so schnell nach. So wurden Produkte aus der Redwell-Manufaktur nicht nur mit dem Energy Globe Award ausgezeichnet, dessen Thema die Schonung natürlicher Ressourcen ist, sondern auch mit Designpreisen wie dem German Design Award oder dem begehrten internationalen Red Dot Award.

Von der Idee bis zu diesem großen Erfolg vergingen nur ein paar Jahre. Begonnen hat die Geschichte von Michael Buschhoff wie jene von Steve Jobs oder Bill Gates: mit einem Geistesblitz und einer Garage. Wobei die Garage nicht die Hauptrolle spielen soll.

Michael Buschhoff, Erfinder der Infrarotheizungen von Redwell

Wie die Idee zur Infrarotheizung entstand

1998 kam Michael Buschhoff zum ersten Mal mit dem Thema Infrarotstrahlung in Kontakt. Damals nämlich beschäftigte er sich mit der Wasserlecksuche auf Baustellen; bei der Trockenlegung kamen Infrarotstrahler zum Einsatz, deren Produktion aber im Jahr 2000 eingestellt wurde – nun kam der Erfindergeist zum Zug: Aus Gips, Heizdrähten und einer Tortenform schuf Michael Buschhoff das erste funktionsfähige Wärmewellen-Heizgerät. Das wurde Schritt für Schritt weiterentwickelt; nach nur zwei Jahren produzierte er so schon das erste serienreife Wandheizpaneel.

„In der Entwicklung und im Design unserer Produkte steckt meine ganze Leidenschaft. Mit der Suche nach neuen Materialien und Komponenten, mit ihrer Verarbeitung zu Produkten, die auch serienreif sind – damit kann ich mich auch heute noch endlos lang beschäftigen“, erzählt Michael Buschhoff. Deshalb ist er bis heute Eigentümer seines Erfolgsunternehmens, und nach wie vor Teil des Entwicklungsteams.

Redwell_Notizen zur Konstruktion einer Infrarotheizung

Diese Entwicklungen schlagen ein: Dass die Nachfrage nach Infrarotheizungen in den letzten Jahren so stark anstieg, zeigt schon, wie groß das Interesse für diese schlaue Alternative zu klassischen Heizungen ist. Ein Grund mehr, sich die Funktionswiese der Infrarotheizungen etwas genauer anzusehen.

Wie funktionieren die Infrarotheizungen von Redwell eigentlich?

Anders als herkömmliche Heizsysteme, die zuerst die Umgebungsluft und in weiterer Folge Körper im Raum – und das können Menschen, Tiere, Pflanzen, Wände, Möbel oder andere Gegenstände sein – erwärmen, funktioniert die Infrarotheizung ähnlich der Sonne: Gleich wie Sonnenstrahlen erwärmt auch die Infrarotstrahlung jene Körper, auf die sie trifft, direkt. Die Wärme wird nämlich in Form von langwelligen Strahlen abgegeben, die von den Oberflächen, auf die sie treffen, absorbiert werden. So eine Oberfläche kann beispielsweise unsere Haut sein; treffen Infrarotstrahlen auf unsere Haut, spüren wir die angenehme Wärme. Und diese geben alle mit Infrarotstrahlung erwärmten Körper kontinuierlich in den Raum ab.

Welche Vorteile das hat? „Luftverwirbelungen, die Konvektionsheizungen durch die Erwärmung der Raumluft verursachen, können vermieden werden. Wird die Raumluft nämlich erwärmt, steigt die warme auf, während die kalte absinkt“, erklärt der Redwell-Gründer, „dadurch kommt aber nicht nur die Raumluft in Bewegung, sondern auch Staub. Der hat vor allem für Allergiker sehr unangenehme oder sogar gesundheitsschädliche Folgen.“

Infrarotheizung Rollingwave von Redwell in Büro

Und wie erzeugen die Redwell-Heizungen Infrarotwärme?

Hinter einer optisch ansprechenden Oberfläche aus Edelstahl, Email oder Glas, die in unterschiedlichen Ausführungen und Größen erhältlich ist und so in jedes Raumkonzept passt, verbirgt sich als Heizelement eine mit Strom betriebene Teilspeicherheizung, die die Infrarotstrahlen generiert.

Den schlechten Ruf von Elektroheizungen erfüllt die Infrarotheizung aber nicht, auch wenn sie elektrisch betrieben wird, erläutert Michael Buschhoff: „Unsere Infrarotpaneele arbeiten hocheffizient: Mit nur 0,6 kW Anschlusswert schaffen sie in einem Raum mit 12 m² Fläche Behaglichkeit. Wird der Strom über die hauseigene Photovoltaik-Anlage generiert, ist das Haus in Sachen Heizung energieautark.“

Unter www.redwell.com/de/infrarotheizung erfahren Sie noch mehr über die Wirkung der effizienten Infrarotheizungssysteme.

Anerkennung für die innovative Infrarot-Idee

Für ihre Ideen und Entwicklungen wurden Michael Buschhoff und sein Unternehmen auch schon mit einigen renommierten Preisen ausgezeichnet. „Über diese Anerkennung und Auszeichnung unserer Arbeit freuen wir uns natürlich sehr. Mindestens genauso freuen wir uns über den Erfolg bei den Kunden, die ihre Wohnräume mit Redwell-Infrarotheizungen heizen und davon begeistert sind – und dann ihren Nachbarn und Bekannten davon erzählen“, freut sich der Redwell-Gründer auch über Mundpropaganda.

redwell_2in1

Mit Infrarotwärme in die Zukunft

Bei einem so erfolgreichen Unternehmen drängt sich die Frage nach Zukunftsplänen regelrecht auf: „Wir wollen ‚Heizen mit Infrarot‘ als anerkannte Standardheizlösung für Gebäude etablieren – denn unsere Infrarotheizungen funktionieren nicht nur als Zusatzheizung, sondern auch als Allein-Heizsystem“, erzählt Buschhoff. Dass die Universität Karlsruhe Infrarotheizungen als „sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen“ bewertet, zeigt, dass Buschhoff hier auf dem richtigen Weg ist.

„Natürlich wollen wir auch die Marke Redwell stärken und unsere Produktion in Rotenturm an der Pinka ausbauen“, nennt Buschhoff weitere Ziele. Hierher wurde 2014 der Firmensitz verlegt, im Zuge dessen wurde auch eine 900 m² große Produktionshalle eröffnet. Ins Burgenland zog es Buschhoff zurück, weil sich dort auch sein erster Wohnsitz in Österreich befand. Der 2003 gegründete Standort am Ökopark in Hartberg bleibt aber weiterhin bestehen.

Produktion der Redwell-Infrarotheizungen in der Manufaktur

Auch sonst spielt Österreich eine große Rolle, produziert die Redwell Manufaktur GmbH doch ausschließlich hier. Eine außergewöhnliche Idee, die in Österreich in Handarbeit umgesetzt wird – darauf kann man sich wirklich verlassen. So gibt Redwell auch eine 90-monatige Garantie auf die Infrarotheizungen made in Austria.

Im Jahr 2000 gegründet, beschäftigt Redwell mittlerweile 25 Mitarbeiter in Österreich und betreibt 21 Stores in Österreich, sowie mehr als 40 in Deutschland. 80 % der Redwell-Produkte werden exportiert – und zwar nach ganz Europa sowie nach Nordamerika. Kein Wunder also, dass Michael Buschhoff der Zukunft voll Optimismus entgegenblickt: „Wir entwickeln unsere Produktpalette immer weiter, um am Heizungsmarkt in Zukunft auch weiterhin so erfolgreich sein zu können. Und mit uns wird diese Zukunft vor allem eines: angenehm warm.“

Glas-Infrarotheizung von Redwell in modernem Badezimmer

Entdecken Sie die innovativen Produkte von Redwell, zum Beispiel die individuelle Glasbildheizung, die behagliche Infrarotwärme spendet: 
www.redwell.com/de/produkte/bildheizung.

Sie möchten sich beraten lassen und die Infrarotheizungen von Redwell live erleben? Unter www.redwell.com/de/worldwide finden Sie bestimmt auch in Ihrer Nähe einen der zahlreichen Redwell Stores oder einen kompetenten Fachhändler!

Fotos: Redwell

 

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