Der Hirschbirn hinterher hirsch’n

Sie ist das Wahrzeichen des Naturparks Pöllauer Tal – die Pöllauer Hirschbirn. Der Begriff bezeichnet eine uralte Birnensorte, die nirgends so wie im Naturpark Pöllauer Tal die Landschaft prägt.

Der Begriff kommt nicht vom edlen Wildtier, sondern vom „Herbst“, der umgangssprachlich hier auch „Hirscht“ genannt wird. Dann nämlich wird diese bereits sehr seltenen Fruchtsorte reif, süß und köstlich. Was es ebenfalls nirgendwo sonst gibt: im goldenen Herbst geht es auf zum Hirschbirn hirsch’n durch den Naturpark Pöllauer Tal.

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Start ist die Info-Station im Schlosspark. Hier erhält man eine akustische Einladung für die Reise auf den Spuren der Hirschbirn. Vorbei an den bunten Streuobstwiesen geht es durch die wunderbare Natur auf eine kulinarische und kulturelle Entdeckungsreise zu Bauern, regionalen Produzenten, Gastronomiebetrieben und Restaurants.

Der Hirschbirnbaum erzählt

Wie alt wird so ein Hirschbirnbaum eigentlich? Wie lange dauert es bis er Früchte trägt? Und wie funktioniert die Veredelung zu Säften, Bränden und anderen kulinarischen Spezialitäten? An sieben Erlebnis-Stationen im gesamten Naturpark Pöllauer Tal darf man diesen Fragen auf den Grund gehen. Schauen, nachfragen, angreifen und probieren ist selbstverständlich überall erwünscht. Bei den findigen Gastronomen im Berggasthof König, im Gasthof Goger „Zum Jagawirt“ und in der Bergstub‘n kredenzt man außergewöhnliche Kreationen von der Hirschbirn.

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Kulinarisches und Wissenswertes rund um die Hirschbirn

Wer einen Blick hinter die Kulissen der Hirschbirn-Verarbeitung riskiert, wie etwa bei der Familie Pöltl in Schönau oder bei der Familie Schweighofer am Rabenwald, wird mit allerlei Köstlichkeiten, interaktiven Spielen und spannenden Führungen belohnt. So wie am Obsthof der Familie Reiterer, wo auch die Veredelung der Bäume gezeigt wird und die Hausherren erklären, warum die Nachpflanzung dieser Bäume so wichtig für die Fauna und Flora ist. In den Streuobstwiesen der Familie Laschet darf man seine Nase in die Baumbücher stecken und erfährt allerhand über das Leben der Hirschbirnbäume.

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Hirschbirn küsst Walnuss

Direkt beim Seminarhotel Retter findet sich im wahrsten Sinne des Wortes die Wiege der Hirschbirn. In bequemen Schwebeliegen darf man gemütlich die Seele baumeln lassen und kann sich an der Hirschbirn-Bar genüsslich ein Schlückchen genehmigen. Eine echte Liebesgeschichte zwischen (Hirschbirn) Essig und Öl beleuchtet die Ölmühle Fandler in Prätis. Die herrlichen Rezepte, die Chefin Julia Fandler hier preisgibt, animieren sofort zum Nachkochen.

Auf die Spuren der Hirschbirn kann man sich das ganze Jahr über begeben. Der goldene Herbst im Naturpark Pöllauer Tal eignet sich bis weit in den November hinein am besten dafür, weil dann die Früchte reif zur Ernte und zur Verarbeitung sind. Auf www.hirschbirnhirschn.at gibt’s Infos zu den Öffnungszeiten der Betriebe und Stationen. Gerne darf man sich einzelne Erlebnis-Stationen im Naturpark Pöllauer Tal heraus picken und für Gruppen ab fünf Personen auch außerhalb der Öffnungszeiten buchen.

 

Fotos: www.bernhardbergmann.com

Kontakt:

Tourismusverband Naturpark Pöllauer Tal
Schloss 1
A-8225 Pöllau bei Hartberg
info@naturpark-poellauertal.at
www.naturpark-poellauertal.at

Tel: +43 (0) 3335 42 10
Fax: +43 (0) 3335 42 35

Petra Hofer-Allmer

Petra Hofer-Allmer hat dieses besondere Faible für das geschriebene Wort. Perfektionismus bis in den letzten Buchstaben lautet ihre Devise. Spritzig, witzig, frech, lieb oder fachlich und seriös - aber immer auf den Punkt gebracht. So muss ihrer Meinung nach ein Text sein. Das Sprachgefühl hat sie seit Kindheitstagen intus. Die Technik kommt aus ihrer Zeit als Redakteurin bei diversen Zeitungen und als Agentur-Texterin.

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